6 Tipps für das Abgewöhnen des Schnullers

Ich glaube, der größte Unterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Kind ist der geringere Grad an Angst und Stress, den man in vielen Situationen empfindet.

Wenn man erst einmal das erste Kind erlebt hat und mit eigenen Augen gesehen hat, dann merkt man, dass all diese massiven Sorgen in der Regel nichts Schlimmes bedeuten. Einer der größten Schmerzpunkte bei dem ersten Kind ist meistens der Schnuller.

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Wenn Ihre Kinder einen Schnuller benutzen, haben Sie sicher schon von einer wohlmeinenden Freundin oder Verwandten folgendes gehört:

  • das es Ihre Milchversorgung beeinträchtigt
  • das er den Schlaf der Kinder stört 
  • das Sie öfters Nachts wach werden müssen, um den Schnuller wieder in den Mund des Kindes zu machen
  • er ist schlecht für die (noch nicht vorhandenen) Zähne und das Gebiss
  • Babys haben sich an diesen Dingern verschluckt
  • Die Abgewöhnung wird ein hässlicher Kampf werden

Und ich meine, an dem einen oder anderen Punkt mag durchaus etwas Wahres dran sein.

Aber es gibt noch eine andere Wahrheit: Sie müssen das tun, was für Sie funktioniert, und bei dieser Sache mit den Eltern geht es um Kompromisse.

Es gibt auch eine Menge Vorteile, die für einen Schnuller sprechen – nicht nur Nachteile!

Zum Beispiel

  • Mama bekommt tatsächlich ab und zu mal eine Pause
  • Studien zeigen, dass sie helfen können, SIDS zu verhindern
  • sie sind weitaus einfacher zu ersetzen als Stofftiere
  • es ist einfacher, sich den Schnuller abzugewöhnen als das Daumenlutschen

Dennoch, für die Mütter die Hilfe benötigen bei der Abgewöhnung des Schnullers, hier einige Tipps und tricks wie es den Prozess der Abgewöhnung angenehmer machn könnte.

6 Tipps für das Abgewöhnen des Schnullers

Langsam und stetig ist der Weg um dem Kind den Schnuller abzugewöhnen. Um diesem Plan zu folgen, müssen Sie eine gute Grundlage schaffen.

Gespräch mit dem Kleinkind

Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, dass es groß genug ist, um den Schnuller wegzuwerfen. Bringen Sie es auf die Idee, dass es das kann, indem Sie ihm Geschichten über andere (reale oder imaginäre) Freunde erzählen, die genau das getan haben. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie Sie mit seinem Lieblingsteddy prahlen, dass es schon bald seinen Schnuller weglegen wird.

Teilen Sie Hilfsmittel

Zeigen Sie Ihrem Kind, dass es auch ohne seinen Schnuller zurechtkommt, indem Sie die Zeit zwischen der Bitte um den Schnuller und der Übergabe des Schnullers sanft verlängern. Bieten Sie ihm stattdessen andere beruhigende Maßnahmen an. Wenn Ihr Kind erfolgreich auf den Schnuller verzichtet, müssen Sie es lautstark dafür loben.

Beschränken

Nutzen Sie Ihren Instinkt, um herauszufinden, wann Ihr Kind den Schnuller wirklich braucht und wann es darauf verzichten kann. Streben Sie feste Zeiten an, in denen der Schnuller verwendet wird, z. B. beim Mittagsschlaf und vor dem Schlafengehen.

Bieten Sie Auswahlmöglichkeiten

Eine der besten Methoden, mit dem Verhalten von Kleinkindern umzugehen, besteht darin, akzeptable Alternativen zu bieten. Beschränken Sie also die Verwendung des Schnullers auf bestimmte Orte. Die Alternative wäre etwa: „Wenn du deinen Schnuller haben willst, ist er in deinem Zimmer. Oder du kannst hier draußen ohne ihn spielen. Hier können wir ihn nicht benutzen, weil der Schnuller dort nicht hingehört.

Belohnen Sie es

Ihr Kind wagt sich aus seiner Komfortzone heraus, und es verdient eine Belohnung, wenn es sich anstrengt. Manche Eltern verwenden Sticker, um ihrem Kind zu zeigen, wie viele Tage es ohne Schnuller überstanden hat. Manche Kinder reagieren besser auf andere Belohnungen. Sie kennen Ihr Kind am besten!

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